Kategorie: Die Jahreszeiten
Gedichte zum Herbst stimmen nachdenklich. Meine Gedichte schreibt Ihnen in dieser Kategorie
Herbstgedichte auf, die sich wunderbar lesen lassen. Ein Gedicht lässt einen den Alltag für kurze Zeit
vergessen.
Herbst
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Wenn im Herbst
Wenn im Herbst die Blätter fallen,
Morgenkühle füllt das Tal.
Und die weißen Nebel wallen
Kämpfend mit dem Sonnenstrahl.
Geh ich gerne
Still, allein
Allem ferne
Durch die Reih`n.
Und ich träume
Und mir ist als hör` ich singen
Zauberhaft und leis in mir,
Meine Seele möcht sich schwingen
In den Himmel nah zu dir.
Gott derSterne -
Wo bist du?
In der Ferne?
Hör mir zu
Herr der Räume,
Meiner Träume.
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Herbstlied
Die Erde rüstet sich zur Ruh`,
Trotz Sturm und Regenschauer,
Schmückt sich mit Blumen immerzu,
Fragt nicht nach Wert und Dauer.
Wir weinen nicht dem Sommer nach,
Den lichterfüllten Tagen.
Und bringt der Herbst uns Ungemach,
Ist`s Zeit genug zu klagen.
Der Mensch liebt schöner Dinge Glanz,
Die er mit Fleiß geborgen.
Dabei vergißt er oftmals ganz
Zu leben ohne Sorgen.
In meinem Herzen klingt ein Lied
Voll Liebe darf ich meinen.
Es naht beschwingt eh` es entflieht,
In Freude will mir scheinen.
Es suchet einen frohen Klang,
Um Leid und Einsamkeiten
Ein bißchen Wärme, Lichtgesang ...
Um Freude zu verbreiten
In dieser Welt, die doch so reich
An blumigen Gesängen!
Es herbstet - und es blüht zugleich
In allen Farbenklängen.
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Herbst voll Licht und Schatten
Des Himmels Morgenfreudigkeit
Schwingt auf die goldnen Flügel,
Macht hell den raum in dunkler Zeit,
Die Welt zum Sonnenhügel.
Uralte Wasser führt das Meer,
Nun endlich sind sie oben;
Als Wolken ziehen sie fernher,
Von Stürmen wild zerstoben.
Sie kommen an im Sonnenlicht -
Weit, hoch in den Bezirken
Des heitren Himmels, Schicht auf Schicht,
Gleich schwebenden Gebirgen.
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