Meine Gedichte


Kategorie: Weihnachten

Was für eine schöne Zeit doch die Weihnachtszeit ist. Die Vorbereitung, das Fest, das Besinnliche, die großen Kinderaugen. Gedichte über Weihnachten stimmen besinnlich, nachdenklich, glücklich.


Weihnachten ist nicht mehr fern

Weihnachten ist nicht mehr fern.
Es beginnt zu dunkeln
Und wir sehen Stern auf Stern
Still hernieder funkeln.

Friedlich breitet sich das Land,
Es beginnt zu frieren.
Segnend läßt uns Gottes Hand
Seine Wärme spüren.

Seine Lieb` hat uns erreicht,
Es beginnt zu tönen.
Himmlisches erkennt man leicht
An dem zeitlos Schönen.

Lieder klingen durch die Nacht,
Bringen frohe Kunde,
Rühmen Gottes ew`ge macht,
Ehr`n die heil`ge Stunde.

Friede unterm Sternenzelt
Unser Herz verbünde,
W
enn auf`s Trösten unsre Welt
Besser sich verstünde.

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Bald ist Heilig Abend

Schließt euch nur zur Wolkennacht,
Ihr, vom Wind beflügelt`!
Eh` die Sonn` um`s Licht gebracht,
Diesen Tag versiegelt.
wird der Himmel, wenn es schneit,
Uns`re Erde schmücken.
Glück, das aus der Seele schreit,
Muß selbst Gott entzücken.

Durch die Abenddämmerung
Schallt der Glocken Klingen.
Bald schon werden Alt und Jung
Weihnachtslieder singen.
Ach, wer liebt nicht gern das Glück,
All den Klang, den süßen?
Jeden schönen Augenblick
Möchte man genießen!

Heil`ge Nacht! Du bist nicht fern.
Bald schon wird es dunkeln.
Bald schon werden Stern für Stern
Ohne Zögern funkeln.
In millionenfachem Schein -
Still - im Licht von Kerzen
Schlagen, einsam und allein,
Ungezählte Herzen.

Weißt du, wieviel Menschen heut`,
Hoffnungslos, verlassen,
Innerlich verarmt, zerstreut,
Weihnachten nicht fassen?
Gläubig unterm Sternenzelt
Möchten sie erleben
Eine neue, freie Welt!
Wird es je sie geben?

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Weihnachten auf Erden

Kühl weht die Abendluft
Vom Tannengrün
Den würzig herben Duft.
Eisblumen blühn
Drinnen am Festerglas.
Vor jedem Spalt
Glänzt silbern Frost und das
Kristallisch kalt.

Seht nur, es ist soweit!
Heut` wird es schnell
Am Abend, auch wenn`s schneit,
Weihnachtlich hellt.
Was dumpf beengte mich
Wie Eis zuhauf,
Löst jubelnd endlich sich
In Worten auf.

Weihnacht auf Erden ist -
Und bleibt erneut -
Heilig dem frommen Christ
Und seine Freud`.
Sein Herrgott schweiget nicht
Zu dieser Zeit
In seinem Glanz und Licht
Und Herrlichkeit.

Über die Erde weit
Schallt es und klingt:
"Heute ist Weihnachtszeit,
Freut euch und singt!
Ihr Völker dieser Welt,"
Spricht er, " das Licht
Des Friedens strahlt und hält
Euch in der Pflicht."

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Heut ist Weihnacht

Schön wie in einem Orgelspiel
Tönt in die Himmelsreine
Das Licht der Weihnacht. Seht es fiel
Ins Herz! O Mensch, ins deine.

Laß ein der Freude Licht und Schein,
Die Stimme laß` erklingen,
Es weihnachtet nicht von allein,
Laß` deine Seele singen!

Was draußen in der Welt geschieht
Diene dem Frieden wieder,
Damit die Hoffnung grünt und blüht,
Die Liebe und die Lieder.

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Weihnachtsfreude

Am heil`gen Abend heute
Klingt um die Welt Gesang.
O süße Weihnachtsfreude,
Wie schön ist doch dein Klang!

auf allen uns`ren Wegen,
Die wir zu gehn bereit,
Strahlt uns ein Licht entgegen -
Das Licht der Weihnachtszeit.

Seht ihr den Stern, er funkelt,
Das muß die Botschaft sein.
Macht Herberge, es dunkelt,
Schafft Raum für`s Christkindlein!

Ihr Völker hört, ihr frommen,
Strebt nicht so hoch hinaus.
Der Heiland will heut` kommen
Zu euch in euer Haus.

Wenn im Vorübergehen
Sein Engel zu euch spricht:
E
in Wunder ist geschehen! -
Warum glaubt ihr es nicht?

Seid ihr euch nicht im Klaren?
Bedenket das Problem:
Was vor zweitausend Jahren
Geschah in Bethlehem.

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Unterm Weihnachtsbaum

Weihnachten ist es nun wieder,
Stiller unsre laute Welt,
Und bei Kerzenlicht und Lieder
Wird die Heil`ge Nacht erzählt.

Träume, die um Wünsche ranken,
Spiegeln sich im Lichtertanz.
Herrlich bunt, wie in Gedanken
Funkelt weihnachtlicher Glanz.

Und die Welt erfährt die Kunde
Von den Engeln in den Höhn:
"Heilig, heilig ist die Stunde.
Wie ist Weihnachten doch schön!"

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Weihnachtsbescherung

Der Weihnachtsmann hat Sorgen
Am Heiligabendtag,
Schon in der Früh` am Morgen
Wird Mühe leicht zur Plag`.

Die Welt erscheint oft schlimmer ...
Wer gibt den besten Rat,
Den neuen Hoffnungsschimmer,
Belohnt die gute Tat?

Er ruft die Himmelsscharen
Zu Hilfe rasch herbei.
Denn Engel sind und waren
Ihm niemals einerlei.

Auch all die Weihnachtsmänner -
Dort draußen in der Welt -
Beeilen sich als Kenner
Des Abends, der gefällt.

Nichts wird vorweg genommen.
Geplant wird stets voraus
Und, wenn es dunkelt, kommen
Sie schwerbepackt ins Haus.

Mit Gaben für die Kleinen,
Die vor dem Christbaum stehn,
Vor lauter glück fast weinen
Und lachen wunderschön.

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Weihnachtsfrieden

Seid gegrüßt ihr Menschenkinder!
Fürchtet euch nicht! Kommt und seht
Die Geburt des Herrn im Winter
Vom lebendigen Planet!
Weilet vor des Höchsten Thrones,
Wo des Menschen Sohn euch lacht.
Um die Krippe seines Sohnes
Offenbart sich Gottes Macht.

Gott ist unser Freund des Lebens
In der Welt und aller Zeit.
Seht, wir suchen nicht vergebens
Frieden und Glückseligkeit.
Jahr für Jahr berichten Stimmen
Wie aus einer anderen Welt:
"Wenn die Lichter hell erglimmen,
Strahlt ein neues Himmelszelt!"

So, wie früher, klingen wieder
Durch die stille heilge Nacht
Melodien, Weihnachtslieder
Sanft und schön. In seiner Pracht
Glänzt der Wald im Licht der Sterne,
Blinkt der Fluß im Tal und fließt,
Schallen Glocken in die Ferne:
"Heut` ist Weihnacht! Seid gegrüßt!"

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Weihnachtsfrieden

Leise geht ein Singen um die Erde,
K
lingt ein Tönen um die Welt - und preist
Die Geburt des Herrn, dass Friede werde
Und der Mensch erkenn` der Liebe Geist.

Dämmernd naht die Nacht aus dunkler Ferne.
Kaum noch sichtbar löscht der Tag sein Licht.
Über uns ist Glanz millioner Sterne;
Ihre Schönheit stört den Abend nicht.

Heut` ist Weihnachten, das Fest der Liebe
Und des Friedens vor dem höchsten Thron.
Was für ewig zu bewahren bliebe,
Offenbart uns Gott mit seinem Sohn.

Auch das Göttliche muss erst sich bilden,
Muss erst wachsen für die Ewigkeit,
In den geistig, irdischen Gefilden
Zum Heil für alle Welt und Zeit.

Lassen wir uns länger nicht verführen,
Nicht verstricken in der Lüge Welt.
Unser Ziel ist dort, wo wir es spüren,
Dass uns Gottes Liebe führt und hält.

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